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Während der portugiesischen Diktatur (1926-1974) gab es drei Säulen, um die Bevölkerung zu beruhigen: Fado (die mit Kultur und Tradition verbundene Musik), Fátima (symbolisiert die katholische Religion) und Fußball (der beliebteste Sport). Aufgrund der Bedeutung dieser drei F’s wurde Nachrichtensendern, die sich auf diese Themen spezialisierten, theoretisch mehr Freiheit gewährt. Dennoch wurden alle periodischen Veröffentlichungen von der portugiesischen Zensur ins Visier genommen und regelmäßig eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund wird diese Studie sich auf die Beziehung zwischen den Zensurdiensten und den journalistischen Veröffentlichungen des dritten F, Zeitungen und Nachrichtenbulletins, konzentrieren, die hauptsächlich mit der Berichterstattung über Sport und Sportereignisse befasst waren. Wir werden die Zensurakten und öffentlichen Archive während des Höhepunkts des diktatorischen Regimes, 1935-1960, analysieren, um zu verstehen, wie diese journalistischen Veröffentlichungen durch Bürokratie und Überwachung kontrolliert wurden.
Manuel João de Carvalho Coutinho (Fr,) hat diese Frage untersucht.