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Zusammenfassung Die epithelial-mesenchymale Transition (EMT) und die Fibroblastenaktivierung sind entscheidende Ereignisse in der Pathogenese der idiopathischen Lungenfibrose. Hier untersuchten wir, ob das Wachstumsstillstands-spezifische Protein 6 (Gas6) eine schützende Rolle bei Lungenfibrose durch Unterdrückung der EMT und der Fibroblastenaktivierung spielt. Die Verabreichung von rGas6 hemmte die EMT in isolierten Maus-ATII-Zellen 14 Tage nach der BLM-Behandlung, basierend auf morphologischen zellulären Veränderungen, Änderungen in den mRNA- und Proteinexpressionsprofilen der EMT-Marker und der Induktion von EMT-aktivierenden Transkriptionsfaktoren. Die durch BLM induzierten Erhöhungen der Genexpression von mit Fibroblastenaktivierung assoziierten Markern und die invasive Kapazität primärer Lungenfibroblasten wurden durch die Verabreichung von rGas6 umgekehrt. Darüber hinaus wurde der Hydroxyprolin-Gehalt und die Kollagenakkumulation in interstitiellen Bereichen mit beschädigten alveolären Strukturen im Lungengewebe durch die Verabreichung von rGas6 verringert. Das gezielte Ansteuern von Gas6/Axl-Signalereignissen mit spezifischen Inhibitoren von Axl (BGB324), COX-2 (NS-398), EP1/EP2-Rezeptoren (AH-6809) oder PGD2 DP2-Rezeptoren (BAY-u3405) kehrte die hemmenden Effekte von rGas6 auf EMT und Fibroblastenaktivierung um. Schließlich bestätigten wir die antifibrotischen Effekte von Gas6 unter Verwendung von Gas6 −/− Mäusen. Daher spielen Gas6/Axl-Signalereignisse eine potenzielle Rolle bei der Hemmung des EMT-Prozesses und der Fibroblastenaktivierung über COX-2-abgeleitete PGE 2 - und PGD 2 -Produktion, was letztlich die Entwicklung von Lungenfibrose verhindert.
Lee et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.