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Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht die Verteidigungspolitik der nordischen und baltischen Länder aus der Perspektive einer gemeinsamen Sicherheitskultur. Zu diesem Zweck analysiert der Artikel die Konzeptualisierungen von totaler Verteidigung und Resilienz im vergleichenden Kontext und untersucht bestehende sowie zukünftige regionale Kooperationen in diesem Bereich, um zu bestimmen, inwieweit eine gemeinsame Sicherheitskultur auf Basis geteilter Normen und Identitäten existiert und sich in Praktiken der Sicherheitskooperation manifestiert. Die Studie, die auf 19 Interviews mit Beamten aus den acht Staaten der Region basiert, zeigt, dass, während es fruchtbaren Boden für eine gemeinsame Sicherheitskultur gibt, aufgrund von Variationen in den Konzeptualisierungen, Bedrohungswahrnehmungen und Interaktionspräferenzen bislang nur drei nordische Staaten klare Anzeichen für eine gemeinsame Sicherheitskultur zeigen. Die Studie trägt zur bestehenden Forschung bei, indem sie das Konzept der Resilienz in (totale) Verteidigungsdiskurse einordnet; die theoretische Arbeit zur Sicherheitskultur auf einen internationalen Kontext ausweitet; und einen einzigartigen empirischen Bericht über den Prozess des (Wieder)Aufbaus von totalen Verteidigungspolitiken in einer für die europäische Sicherheit entscheidenden Region bietet.
Wrange et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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