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Zusammenfassung Es wird allgemein angenommen, dass das Verhalten des menschlichen NahrungsTeilens durch den gleichzeitigen Einfluss von toleriertem Scroungen, Verwandtenselektion und reziprokem Austausch erklärt werden kann, jedoch wurde aus diesen Modellen niemals ein theoretisch einheitlicher Satz von Vorhersagen abgeleitet. Diese Arbeit entwickelt zum ersten Mal ein solches integriertes Erklärungsrahmenwerk und zeigt, dass ein reines Scrounging-Gleichgewicht das einzige evolutionär stabile Ergebnis ist, wenn die Mechanismen des tolerierten Scroungens, der Verwandtenselektion und des reziproken Austauschs gleichzeitig zusammenwirken, um das Verhalten des NahrungsTeilens zu bestimmen. Im Diskussionsteil argumentiere ich, dass der hier entwickelte formale Beweis eine umfassende Überarbeitung der theoretischen Ansprüche einlädt, die von evolutionären Anthropologen in ihrer Untersuchung des menschlichen NahrungsTeilens und der Kooperation vorgebracht wurden.
Marcos Paiva Pinheiro (Mittwoch) untersuchte diese Frage.