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Diese Sonderausgabe unternimmt eine kritische Erkundung von Joseph Campbells Der Held der tausend Gesichter, hinterfragt seine Dominanz als universellen Erzählrahmen und seine Implikationen für zeitgenössisches Geschichtenerzählen, insbesondere im Kontext sich entwickelnder Medienlandschaften. Aufbauend auf C.P. Nields Kritik von Campbells Monomythos als "Hollywood McMyth" zielt die Sammlung von Artikeln in dieser Ausgabe darauf ab, den Monomythos zu entwirren, indem sie für eine narrative Pluralität plädiert, die ein inklusiveres und vielfältigeres Spektrum von Geschichten widerspiegelt. Die Beiträge dieser Ausgabe beschäftigen sich mit alternativen Erzählparadigmen, die Gemeinschaft, Kameradschaft und Gemeinsamkeit betonen und über den individualistischen Fokus von Campbells Rahmen hinausgehen. Dieser Wandel wird durch den Aufstieg interaktiver und immersiver Erzähltechnologien wie VR, AR und XR unterstrichen, die eine Neubewertung narrativer Strukturen erfordern, um der dynamischen und fluiden Natur des zeitgenössischen Geschichtenerzählens Rechnung zu tragen. Durch eine dekoloniale Linse argumentieren die Artikel gemeinsam für eine Dezentrierung der narrativen Bedeutung und schlagen neue Ansätze vor, die die Komplexität globaler Herausforderungen und die Vielfalt menschlicher Erfahrungen umfassen. Diese kritische Auseinandersetzung mit Der Held der tausend Gesichter lädt die Leser ein, die ethischen Implikationen von Narrativen zu bedenken, die gesellschaftliche Werte und Normen in einer Ära immersiver und partizipativer Medien prägen.
Roy Hanney (Mo.) hat diese Frage untersucht.