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Zusammenfassung Die dichte O-Glykosylierung von Mucinen spielt eine wichtige Rolle in den Abwehrmechanismen des Schleim-Hydrogels. Abnorme Glykosylierung wird häufig mit Entzündungen und Pathologien wie COPD, Krebs und Morbus Crohn in Verbindung gebracht. Die inhärente Komplexität der Glykane und die Vielfalt in der O-Core-Struktur stellen grundlegende Herausforderungen für die Analyse von Mucin-Typ O-Glykane dar. Aufgrund der Koexistenz mehrerer Isomere sind multidimensionale Workflows wie LC-MS erforderlich. Um die stark polaren Kohlenhydrate zu trennen, wird häufig poröses graphitisiertes Kohlendioxid als stationäre Phase eingesetzt. Allerdings sind LC-MS-Workflows zeitaufwändig und mangelhaft reproduzierbar. Hier präsentieren wir eine schnelle Alternative zur Trennung und Identifizierung von O-Glykane, die aus Mucinen freigesetzt werden, basierend auf Ionenmobilitäts-Massenspektrometrie. Im Vergleich zur etablierten LC-MS wird die Erfassungszeit von einer Stunde auf zwei Minuten reduziert. Um die Gültigkeit zu testen, wurde der entwickelte Workflow auf Sputumproben von Patienten mit zystischer Fibrose angewendet, um O-Glykosylierungsmerkmale, die mit der Krankheit assoziiert sind, zu kartieren.
Bechtella et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.