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Zukünftige Risiken tropischer Zyklone werden sich je nach Klimawandel und sozioökonomischer Entwicklung entwickeln, was erhebliche Unsicherheiten mit sich bringt. Eine Unsicherheits- und Sensitivitätsanalyse zukünftiger Risiken tropischer Zyklone ist daher entscheidend für fundierte Entscheidungen und die Verbesserung von Modellen. Die Ergebnisse solcher Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen sind jedoch an das gewählte Modellsetup gebunden, was bei der Interpretation und Extrapolation Vorsicht erfordert. Unsere Studie untersucht, wie vier verschiedene Gefahrenmodelle für tropische Zyklone und alternative Darstellungen der sozioökonomischen Entwicklung das zukünftige Risiko tropischer Zyklone beeinflussen. Wir stellen fest, dass das durchschnittliche Risiko tropischer Zyklone bis 2050 über alle Modelle und globalen Studienregionen um 1-5 % steigen wird. Das geschätzte maximale Risiko steigt bis 2100 im Gegensatz dazu zwischen 10-400 %, abhängig von der Wahl des Gefahrenmodells. Die dominante Quelle der Unsicherheit in diesen Risikoschätzungen ändert sich mit dem spezifischen Risiko-Modellsetup. Schließlich unterscheiden wir zwischen aleatorischen, epistemischen und normativen Unsicherheiten und bieten Anleitungen zur Verringerung dieser Unsicherheiten, um besser informierte Entscheidungen zu treffen.
Meiler et al. (Fr.) haben diese Frage untersucht.