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Der durch Berührung vermittelte Affekt wurde größtenteils mit natürlichen Texturen und Bürsttechniken untersucht, die Herausforderungen bei der Kontrolle und Bereitstellung in haptischen Anwendungen mit sich bringen. Eine gängige Alternative ist die vibrotaktile Stimulation (VBT), da sie leicht einsetzbar und geräteübergreifend zugänglich ist. Es gibt jedoch nur wenig Literatur zur durch VBT induzierten Affektmodulation und deren kortikalen Korrelaten. Um diese Lücke zu schließen, entwickelten wir ein neuartiges Paradigma, das die behavioralen und elektrophysiologischen Korrelate des durch VBT induzierten Affekts untersuchte. Wir verwendeten Elektroenzephalographie (EEG), um die kortikalen Reaktionen auf VBT an sechs verschiedenen Orten aufzuzeichnen und die gleichzeitigen Affektbewertungen zu messen. Mixed-Effects-Modellierung, eine unüberwachte Modellierungstechnik, wurde verwendet, um die Beziehungen zwischen Stimulierungsbedingungen, Affektbewertungen und kortikalen Modulationen zu entschlüsseln. Unsere Studie zeigte, dass die Veränderung der Dauer der vibrotaktilen Stimuli unterschiedliche Affektreaktionen hervorrufen kann. Der Ort der VBT-Stimuli spielte keine Rolle bei den perceptuellen Aspekten des Affekts, war jedoch an der kortikalen Kodierung des Affekts beteiligt. Darüber hinaus kodierte die frühe kortikale Verarbeitung im somatosensorischen Kortex (SCx) hauptsächlich Arousal und nicht Valenz. Unsere Studie legt phänomenologische Aspekte der kortikalen VBT-Verarbeitung dar und bildet die Grundlage für zukünftige Forschung.
Ganguly et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.