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Ziel: Psychose ist eine der wichtigsten Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Die definitive Pathophysiologie von Schizophrenie und anderen psychotischen Störungen in der Wachstumsphase bleibt unklar. Daher war es Ziel der aktuellen Studie, den prädiktiven Wert von elterlichen psychiatrischen Störungen und die Mediatorenrolle komorbider Störungen bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Methode: Die Stichprobe, bestehend aus 29884 Personen im Alter von 6 bis 18 Jahren aus der iranischen Bevölkerung, wurde durch Mehrstufen-Clusterauswahl zwischen dem 22. September 2016 und dem 3. Januar 2018 ausgewählt. Die Eltern wurden gebeten, eine Umfrage zu ihren potenziellen psychiatrischen Störungen basierend auf dem Millon’s Clinical Multiaxial Inventory-III (MCMI-III) auszufüllen. Das Semi-Strukturierte Interview (Kiddie-SADS-Präsent, Lebenslange Form (K-SADS-PL)) wurde verwendet, um die psychiatrischen Störungen gemäß DSM zu analysieren. Ergebnisse: Die Passungsindices des Modells zeigen, dass das Forschungsmodell gut passt und die psychiatrischen Störungen der Eltern direkt und indirekt durch komorbide Störungen einen Einfluss auf die Psychosesymptome von Kindern und Jugendlichen haben (RMSEA=0,06, CFI=0,89, PGFI=0,75, PNFI=0,75). Die Inzidenz von schizotypischer Persönlichkeitsstörung, Angst, Bipolar-Spektrum-Störung, PTSD, Schizophrenie-Spektrum und wahnhaften Störungen war statistisch höher bei Eltern von psychotischen Kindern und Jugendlichen. Borderline-Persönlichkeitsstörung war jedoch bei deren Müttern häufiger, während Alkoholsucht und Drogenabhängigkeit signifikant häufiger bei den Vätern vorkamen. Fazit: Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass es statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Mittelwerten der einzelnen Skalen des Millon-Inventars zwischen den Eltern psychotischer und nicht-psychotischer pädiatrischer Fälle gab. Darüber hinaus waren psychiatrische Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit Psychosespektrum im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger.
Mohammadi et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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