Key points are not available for this paper at this time.
Rhotic-Laute gehören zu den herausforderndsten Lauten, die für L2-Lernende zu erwerben sind. Diese Studie untersucht die Produktion englischer rhotischer Laute durch Mandarin-Englisch bilingualen Sprecher:innen mit zwei Englischkenntnisniveaus. Die Produktion des englischen /ɹ/ von 17 Mandarin-Englisch bilingualen Sprecher:innen wurde mit Ultraschallbildern untersucht und mit der Produktion von Muttersprachlern des Englischen verglichen. Die Ultraschalldaten zeigen, dass Bilinguale native-like gebündelte und retroflexe Gesten produzieren können, jedoch unterscheidet sich das Verteilungsmuster der Zungenformen in verschiedenen Kontexten von dem der Muttersprachler. Akustisch hatte das von Bilingualen produzierte englische /ɹ/ ein höheres F3 und F3–F2 sowie einige Frikationsgeräusche im prevokalischen /ɹ/, Merkmale, die dem Mandarin /ɹ/ ähnlich sind. Mandarin-Englisch Bilinguale produzierten sprachspezifische phonetische Realisierungen für die englischen und Mandarin /ɹ/s. Es gab eine positive Korrelation zwischen Sprachbeherrschung und den spezifischen Merkmalen des englischen /ɹ/ der Mandarin-Englisch Bilinguale sowohl in der Artikulation als auch in der Akustik. Phonetische Ähnlichkeiten erleichterten anstatt zu behindern das Erlernen der L2 in der Produktion: Mandarin-Englisch Bilinguale zeigten eine bessere Leistung bei der Produktion der englischen /ɹ/ Allophone, die dem Mandarin /ɹ/ ähnlicher waren (silbische und postvokalische /ɹ/s) als bei der Produktion des englischen /ɹ/ Allophones, das weniger ähnlich zum Mandarin /ɹ/ war (prevokalisches /ɹ/). Diese Studie trägt zu unserem Verständnis des Mechanismus der Sprachproduktion bei spätbilingualen Sprecher:innen bei.
Chen et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.