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Fernmessdaten spielen eine entscheidende Rolle bei der Überwachung der El Niño/La Niña Southern Oscillation (ENSO), einem ozeanisch-atmosphärischen Phänomen, das quasi-periodisch mit mehreren globalen Auswirkungen auftritt, wie spezifischen biologischen und globalen Klimareaktionen. Seit 1980 hat die Erde drei starke ENSO-Ereignisse erlebt (1982–1983, 1997–1998, 2015–2016). Im September 2022 trat La Niña in ihr drittes Jahr ein und es war unwahrscheinlich, dass sie bis 2024 andauern würde. Stattdessen deuteten Prognosen seit 2022 auf einen Übergang von La Niña zu einer neutralen Phase im Sommer oder späten 2023 hin. Der Beginn von El Niño erfolgte etwa im April 2023, und es wird von ausgeklügelten Modellen erwartet, dass es ein starkes Ereignis während des Winters der Nordhalbkugel sein wird (Dezember 2023–Februar 2024). Ziel dieser Studie ist es, die Fähigkeit der Kombination von zwei neuen Methoden zu demonstrieren, die Genauigkeit der oben genannten Aussage zu verbessern, da El Niño, abgesehen von Klima-Anomalien, erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde und die menschlichen Gesellschaften hat, indem es die Ausbreitung von Krankheiten durch Insekten (z. B. Malaria und Dengue-Fieber) reguliert und Nährstoffe, Phytoplankton-Biomasse und primäre Produktivität beeinflusst. Dies geschieht, indem zunächst die vorherigen großen El Niño-Ereignisse im Zeitraum Januar 1876–Juli 2023 untersucht werden. Unsere Berechnungen zeigen, dass das laufende El Niño-Ereignis 2023–2024 nicht das stärkste sein wird.
Varotsos et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.