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Zusammenfassung Das Erleben von akademischem Stress ist während der Oberschule weit verbreitet und kann erhebliche negative Folgen für die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden der Schüler haben. Oberschüler berichten häufig von erhöhten Belastungen im schulischen Kontext, insbesondere wenn sie sich wichtigen Prüfungen nähern. Programme zur Reduzierung oder Vermeidung von akademischem Stress werden benötigt, und deren Durchführung in schulischen Einrichtungen ist ideal, um den Zugang zur Behandlung zu verbessern. Die vorliegende Überprüfung hatte das Ziel, die Wirksamkeit von schulinternen Programmen zur Reduzierung oder Vermeidung von akademischem Stress zu untersuchen. Eine systematische Suche ergab 31 geeignete Studien aus 13 Ländern. Programme wurden nach Interventionsart, Format und Anbieter kategorisiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die methodische Qualität der meisten Studien schlecht war und viele eine inaktive Kontrollgruppe verwendeten. Wie von Theorien zum akademischen Stress vorhergesagt, gab es die stärksten Hinweise auf Programme, die auf kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) basieren. Es gab Hinweise darauf, dass sowohl universelle als auch gezielte Ansätze von Nutzen sein können. Die spezifischen Implementierungsfragen für diese beiden Formate werden erörtert. Die meisten Programme wurden von Psychologen durchgeführt und waren im Allgemeinen effektiv, aber fast alle davon waren KVT-Programme. Ein kleinerer Anteil von Programmen, die von Lehrern durchgeführt wurden, war ebenfalls effektiv. Daher sollten zukünftige Studien den Umsetzungserfolg von Programmen bewerten, um die Rate effektiver Durchführung durch das Schulpersonal zu verbessern. Insgesamt wird das Feld von mehr randomisierten kontrollierten Studien mit Vergleichen zu aktiven Kontrollgruppen, größeren Stichprobengrößen und langfristigen Nachuntersuchungen profitieren.
Jagiello et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.