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Zuhörer zeigen ein schnelles perceptuelles Lernen bei akustisch degradierter Sprache, obwohl die erforderliche Expositionsmenge zur Maximierung der Sprachanpassung unbestimmt ist. Die vorliegende Arbeit verwendete ein Einzel-Sitzung-Design, um die Dauer des auditiven Trainings bei Hörenden mit normalem Hörvermögen zu untersuchen, die rauschkodierter Sprache mit acht Kanälen ausgesetzt waren. Die Teilnehmer absolvierten kurzes, mittleres oder langes Training mit einer Zwei-Alternative-Forced-Choice-Satzidentifikationsaufgabe mit Feedback. Um Lernen und Generalisierung zu bewerten, wurde eine 40-Trial-Vorher-Nachher-Transkriptionsaufgabe mit trainierten und neuen Sätzen durchgeführt. Die Trainingsergebnisse zeigten, dass alle Gruppen nahe der Höchstleistung abschlossen, ohne zuverlässige Unterschiede. Für die Testdaten bewerteten wir Veränderungen der Transkriptionsgenauigkeit mit separaten linearen gemischten Modellen für trainierte oder neue Sätze. In beiden Modellen beobachteten wir eine signifikante Verbesserung der Transkriptionsgenauigkeit beim Nachtest im Vergleich zum Vor-Test. Kritisch haben sich die drei Trainingsgruppen in der Größenordnung der Verbesserung nach dem Training nicht unterschieden. Eine nachfolgende Bayes-Faktoren-Analyse, die die Wechselwirkung zwischen Test und Gruppe bewertete, lieferte starke Beweise für die Nullhypothese. Für diese Stimuli und das Verfahren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass erhöhtes Training nicht notwendigerweise die Lernresultate maximiert; sowohl passive als auch trainierte Erfahrungen haben wahrscheinlich die Anpassung unterstützt. Die Ergebnisse könnten zu Rehabilitationsempfehlungen für Zuhörer beitragen, die sich an degradierte Sprachsignale anpassen.
Drouin et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.