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Der Artikel behandelt die Frage, warum die linksgerichteten Kräfte, trotz der scheinbar langfristigen Ansammlung von wirtschaftlichen und technischen Bedingungen, die zum Bau, wenn nicht zum Kommunismus, dann zumindest zu einem Sozialismus ausreichen, nicht in der Lage sind, dies zu nutzen, und die Initiative an die rechtesten, konservativen und sogar reaktionären Kräfte abgeben. Der Autor erklärt diese Situation mit der Begründung, dass die Denkweise der Linken noch immer von einem flachen liberalen Progressivismus dominiert wird, der durch Klischee-Ideen über das Progressive und das Reaktionäre gekennzeichnet ist, jedoch fehlen ihr die Werkzeuge, um die Gründe für die „reaktionären“ Sympathien der breiten Massen angemessen zu bewerten und zuzugeben, dass diese Massen zumindest „Gruünde zur Besorgnis“ haben. Als theoretische Grundlage verwendet der Artikel das Konzept der menschlichen Vorgeschichte aus den Klassikern des Marxismus. Der Autor zeigt, dass die zugrunde liegende Dichotomie des Entfremdeten und Authentischen, Menschlichen und Unmenschlichen nicht mit der Dichotomie von „reaktionär“ und „progressiv“ übereinstimmt. Die Moderne wird sowohl als eine Epoche der Reaktion (im wörtlichen Sinne des Wortes, ohne ideologische Konnotationen) als auch als die des Fortschritts untersucht. Um diese Fragen zu klären, führt der Autor das Konzept der Retropraktiken ein, das helfen soll, diese scheinbar „reaktionären“ und „konservativen“ Seiten der Moderne angemessen zu beschreiben. Retropraktiken besitzen im Gegensatz zur „Reaktion“ ein emanzipatorisches und entfremdungsreduzierendes Potenzial. Der Mangel der Linken besteht darin, dass sie es versäumen, die Bedeutung der Retropraktiken umfassend zu konzeptionieren, da sie diese nur als „Reaktion“ und „Konservatismus“ im üblichen Sinne betrachten. Sozialismus wird jedoch, wenn er verwirklicht wird, weitgehend genau ein Set von Retropraktiken sein.
L.G. Fishman (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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