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Zusammenfassung Der regulatorische Rahmen der EU zum Schutz der marinen Biodiversität und der Lebensräume erfordert die Bewertung des Erhaltungsstatus von Arten und die Identifizierung von Kernlebensräumen, um angemessene Schutz- und管理pläne zu entwerfen. Die Identifizierung des Verbreitungsbereichs und der Habitatnutzung pelagischer, weit verbreiteter, wandernder Arten wie Walen stellt jedoch eine Herausforderung dar. Artenverbreitungsmodelle (SDMs) werden zunehmend in der Naturschutzplanung eingesetzt, um prioritäre Gebiete für Arten zu identifizieren. Die Qualität der SDMs variiert jedoch stark, abhängig von der Repräsentativität der Daten und der Angemessenheit der Modellierungstechniken. Seit 2007 überwacht das Fixed Line Transect Mediterranean Monitoring Network (FLT Med Net) ganzjährig Wale im Mittelmeerraum mithilfe von Passagierfähren als Beobachtungsplattformen, die wiederholte Erhebungen entlang fester grenzüberschreitender Transekten durchführen. Mit dem Ziel, einen standardisierten Analyseansatz zu definieren, werden die vom FLT Med Net gesammelten Daten über seltenere Mittelmeer-Walarten (d.h. Grampus griseus, Globicephala melas, Ziphius cavirostris) hier verwendet, um die Leistung der häufig verwendeten SDMs, einschließlich GLM, GAM, GAM-Negativbinomial, GAM-tweedy, MaxEnt und Random Forest zu bewerten. Modelle wurden erstellt und bewertet, wobei insgesamt 296 FLT Med Net Sichtungsdaten verwendet und mit 145 unabhängigen Datenpunkten kreuzvalidiert wurden. Unter Testbedingungen zeigten fast alle Methoden eine gute Leistung, wobei Random Forest in mehreren Fällen das beste Modell war. Bei der Bewertung mit dem unabhängigen Datensatz erzielten jedoch viele Modelle inkonsistente Ergebnisse oder eine bemerkenswert niedrige Leistung. Nur MaxEnt zeigte in beiden Fällen eine konsistente Effizienz und Zuverlässigkeit, mit Ergebnissen, die weniger von ungleicher Stichprobenerhebung oder kleiner Stichprobengröße betroffen waren. Die Ergebnisse bestätigen die Bedeutung robuster standardisierter SDM-Ansätze, die auf repräsentativen Daten wie den FLT Med Net-Daten basieren, um zuverlässige prioritäre Gebiete für die Arten zu identifizieren und die langfristige Kohärenz und Effektivität räumlicher Schutzmaßnahmen zu bewerten.
Arcangeli et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.