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Die antimicrobielle Resistenz (AMR) ist eine globale Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Qualitativ hochwertige Daten sind erforderlich, um dem Anstieg von multiresistenten Klonen, insbesondere in Subsahara-Afrika, zu begegnen. In dieser Studie haben wir die Prävalenz, das Profil der antimicrobiellen Resistenz und das Vorhandensein von Genen, die erweiterte Spectrum-β-Lactamase-produzierendes Escherichia coli (ESBL-Ec) und Klebsiella pneumoniae (ESBL-Kp) kodieren, in Umweltschätzen aus Ouagadougou, Burkina Faso, analysiert. Von 264 gesammelten Proben enthielten 95 (36 %) und 74 (28 %) ESBL-Kp bzw. ESBL-Ec. ESBL-Kp war häufiger in Oberflächenwasser und in behandeltem und unbehandeltem Abwasser, während ESBL-Ec häufiger in Mist vorkam. Interessanterweise reduzierte die Abwasserbehandlung die Erholung von ESBL-Bakterien nicht signifikant. Wie zu erwarten war, war die Resistenz gegen Cephalosporine der dritten und vierten Generation vorherrschend und selten bei Cefoxitin der zweiten Generation. Interessanterweise waren alle Isolate aus behandelt Abwasser gegenüber Ampicillin und Piperacillin empfindlich, während alle anderen Klone gegenüber diesen Antibiotika resistent waren. Bei den ESBL-kodierenden Genen war die blaCTX-M-Familie am häufigsten, wobei die blaCTX-M1-Unterfamilie die häufigste war. Das Tragen von Kombinationen von ESBL-Genen war häufig, wobei die Mehrheit der Isolate 2–4 verschiedene Gene trug. Diese Studie hebt die Notwendigkeit einer aktiven Überwachung hervor, um das Risiko einer Exposition gegenüber ESBL-Bakterien in Burkina Faso zu managen.
Kagambèga et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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