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Zusammenfassung Autistische Menschen mit intellektuellen Behinderungen scheinen ein erhöhtes Risiko für Schizophrenie zu haben. Während aktuelle Empfehlungen betonen, dass Interventionen für Menschen mit Schizophrenie im Allgemeinen angepasst werden müssen, haben bisher nur wenige Studien die Behandlung von gleichzeitig auftretender Schizophrenie in dieser spezifischen Population untersucht. Ziel war es, zu erkunden, welche Interventionen für autistische Menschen mit intellektuellen Behinderungen und gleichzeitig auftretender Schizophrenie in spezialisierten psychiatrischen Diensten bereitgestellt werden und zu untersuchen, ob während der Behandlung Veränderungen der psychischen Gesundheitssymptome und herausforderndem Verhalten auftraten. Anhand von Daten aus einer longitudinalen, nationalen Multizentrumsstudie wurden die Interventionen, die 26 autistischen Personen mit intellektuellen Behinderungen und gleichzeitig auftretender Schizophrenie angeboten wurden, untersucht. Die Symptome wurden mithilfe der Psychopathology in Autism Checklist (PAC) und der Aberrant Behavior Checklist (ABC) bei der Überweisung (T1), am Ende der Behandlung (T2) und bei der Nachbeobachtung 12 Monate nach T2 (T3) gemessen. Den Teilnehmern wurden eine breite Palette von Interventionen angeboten, darunter stationäre Aufnahme, psychopharmakologische Behandlung, verschiedene psychosoziale Interventionen und unterstützende Interventionen. Die Werte auf der PAC und ABC waren zum T2 signifikant niedriger als zum T1 für die meisten Skalen, und es wurde von T2 zu T3 keine signifikante Veränderung festgestellt. Die Behandlung von gleichzeitig auftretender Schizophrenie scheint bei autistischen Menschen mit intellektuellen Behinderungen machbar und effektiv zu sein.
Bakken et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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