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Eine häufige Herausforderung in der Rehabilitation von Bizepscurls ist die Muskelkompensation, bei der Patienten alternative Bewegungsmuster übernehmen, wenn die primäre Muskelgruppe aufgrund von Verletzung oder Müdigkeit nicht agieren kann, was die Effektivität der Rehabilitationsmaßnahmen erheblich verringert. Das Problem wird durch den wachsenden Trend zur Umstellung von der klinischen Rehabilitation auf die häusliche Rehabilitation verschärft, bei der die ständige Überwachung und Korrektur durch Physiotherapeuten eingeschränkt ist. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird die Entwicklung tragbarer Sensoren, die in der Lage sind, Muskelkompensation zu erkennen, entscheidend. Diese Studie zielt darauf ab, Einblicke für den optimalen Einsatz tragbarer Sensoren durch eine umfassende Untersuchung der Muskelkompensation bei Bizepscurls zu gewinnen. Wir erfassen die Kinematik der Gelenke der oberen Extremitäten und elektrische Oberflächenmyographie-Signale (sEMG) von acht Muskeln bei 12 gesunden Probanden während standardmäßiger und ermüdeter Phasen. Zwei Muskel-Synergien werden aus den sEMG-Signalen abgeleitet und umfassend zusammen mit der Gelenkkinematik analysiert. Unsere Ergebnisse zeigen eine Verschiebung im relativen Beitrag der Unterarmmuskeln zu den Schultermuskeln, begleitet von einem signifikanten Anstieg der Aktivierungsamplitude für beide Synergien. Darüber hinaus wurde eine ausgeprägtere Bewegung im Schultergelenk während der Müdigkeit beobachtet. Diese Ergebnisse legen nahe, den Fokus auf die Muskelaktivitäten der Schulter und die Gelenkbewegungen bei der Bereitstellung tragbarer Sensoren zur effektiven Erkennung von Kompensationsbewegungen zu legen.
Chua et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.
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