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Zusammenfassung Die Rückkehr zum Arbeiten im Büro nach zwei Jahren Remote-Arbeit aufgrund der COVID-19-Pandemie bringt sowohl für Mitarbeiter als auch für Organisationen Herausforderungen mit sich. Organisationen bemühen sich, eine Anziehungskraft zum Arbeiten im Büro zu schaffen – vor allem, um die Unternehmenskultur, den Zusammenhalt und die damit verbundenen Ergebnisse zu stärken. Mitarbeiter möchten die neu gewonnene Autonomie und Flexibilität beim Arbeiten von zu Hause (WFH) nicht aufgeben. Die Antwort, um organisatorische und individuelle Bedürfnisse zu vereinen, scheint eine hybride Arbeitspolitik zu sein, d.h. ein festes wöchentliches oder monatliches Verhältnis von Arbeiten im Büro und WFH. Bisher wissen wir jedoch wenig über zwei Dinge: die Auswirkungen eines hybriden Arbeitsmodells und wie es gestaltet sein sollte, um seine Ziele zu erreichen. Diese Studie verfolgt einen qualitativen Ansatz, um die individuellen und organisatorischen Ergebnisse einer 50/50 hybriden Arbeitsrichtlinie in einem IT-Unternehmen der Luftfahrtindustrie zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mitarbeiter die Richtlinie im Allgemeinen schätzen, individuelle WFH-Wünsche jedoch auch von der Aufgabenstruktur der Mitarbeiter abhängen. Das feste Verhältnis von 50 % führte zudem zu Widerstand unter den Mitarbeitern, da es als nicht flexibel genug angesehen wurde, um den Bedürfnissen einzelner Teams und Teammitglieder gerecht zu werden. Es werden grundlegende Empfehlungen für die Gestaltung hybrider Arbeitsrichtlinien gegeben, die die anhaltende Bedeutung von Mitarbeiterautonomie und Flexibilitätsbedenken sowie die zunehmende Rolle der Schaffung des Büros als ‚soziales Zentrum‘ unterstreichen.
Shao et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.