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Zusammenfassung Kunststoffverschmutzung wird aufgrund übermäßiger Nutzung und unsachgemäßer Entsorgung zu einem signifikanten Problem in städtischen Gebieten. Während Studien zu Mikroplastik zunehmend in verschiedenen Umgebungen durchgeführt werden, sind Forschungsempfehlungen zu Mikroplastik im Boden im Vergleich zu anderen Bereichen begrenzt. Mikroplastik, das durch verschiedene Wege in den Boden gelangt, kann dort über längere Zeit bestehen bleiben, was Bodenorganismen und letztendlich Menschen bedroht. Daher wurde diese Studie durchgeführt, um die Verteilungseigenschaften von Mikroplastik gemäß den Nutzungsarten zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 54 Bodenproben aus landwirtschaftlichen Flächen, Wohngebieten, Straßenrändern, Parks und Wäldern gesammelt. Die Analyse von Mikroplastik im Boden mittels stereomikroskopischer Untersuchung ergab, dass die durchschnittlichen Zahlen von Mikroplastik (Partikel/kg) in landwirtschaftlichen Flächen, Wohngebieten, Straßenrändern, Parks und Wäldern 5047, 3646, 4987, 2673 und 1097 betrugen. In Böden wurden verschiedene Farben (schwarz, rot, grün, blau, gelb, weiß und transparent) und Formen (Fragment, Faser, Folie und Kugel) von Mikroplastik gefunden. Die Kombination aus schwarzem und fragmentiertem Kunststoff zeigte die höchste Frequenz. Mikroplastik in Bodenproben aus landwirtschaftlichen Flächen, Straßenrändern und Wohngebieten mit Größen zwischen 20 µm und 500 µm wurde mit einem Fourier-Transform-Infrarotspektrometer (FT-IR) bestimmt und mit MP finder analysiert. Die Anzahl der im Boden mit Größen zwischen 20 µm und 500 µm nachgewiesenen Mikroplastikpartikel war in der Reihenfolge Straßenrand > Wohngebiete > landwirtschaftliche Flächen, was von den Ergebnissen der Stereomikroskopie abweicht. Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polymethylmethacrylat (PMMA) wurden in Böden von Straßenrändern nachgewiesen. Polyurethan (PU), Celluloseacetat (CA), Polyethylenterephthalat (PET), PP und Polystyrol (PS) wurden in Böden von Wohngebieten nachgewiesen, wobei PU am häufigsten detektiert wurde.
Yoon et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.