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Zweck: Das Papier schöpft umfassend aus Aristoteles’ Poetik, einem klassischen Werk über die Ästhetik des Dramas. Unter Bezugnahme auf symbolische und thematische Elemente aus Folklore und Mythologie zielt dieses Papier darauf ab, zu veranschaulichen, wie die Poetik als allegorisches Mittel im Design von Kulturaufbau-Strategien und Interventionen gewertet werden kann. Design/Methodologie/Ansatz: Dieses explorative Papier untersucht Aristoteles’ „Poetik“ und die Vielzahl kreativer Ausdrucksformen, die diese Literatur als konzeptionellen Designrahmen für die Entwicklung einer Kulturkarte zur Schaffung einer eigenen Organisationsmythologie bietet. Die Poetik artikuliert eine aristotelische Perspektive auf das Theater, die sich als neue Sprache einfließt und strukturelle sowie archetypische Handlungsgeräte in der Entwicklung einer organisatorischen Erzählung anbietet. Ergebnisse: Die Ergebnisse dieser explorativen Studie können Praktikern und Führungskräften im Bereich Kultur einen kreativen Fahrplan bieten, der als bestimmender Bezugspunkt bei der Entwicklung von Kulturkarten und Veränderungsmanagement-Interventionen genutzt werden kann. Praktische Implikationen: Die Poetik hat ihre Kritiker, namentlich Bertolt Brecht und Augusto Boal. Boal untersucht, wie die Poetik eine Erzählung fördert, die freies Denken unterdrückt und einen Kult der feudalen Persönlichkeit fördert, was industrielle und kulturelle Unterdrückung begünstigt, gegen die er mit der Entwicklung seines „Theater der Unterdrückten“ rebellierte. Diese neue Art von Theater verwirft das aristotelische Denkmodell. Die in der Poetik vorgeschlagenen Ideen können auch der Propagierung von obsessivem Konsumismus durch die definitive Symbolik, die sie in der Entwicklung institutionalisiertet Persönlichkeitskulte bietet, Verisimilitude verleihen. Originalität/Wert: Die Poetik als kreativ gesteuerte reflexive Studie bietet eine Vorwärtsbewegung im Studium von Kulturentwurfsvorlagen. Ihre definitiven allegorischen Mittel und Metaphern fungieren als Handlungsprinzipien, durch die eine Unternehmenskultur und ihr Wertesystem untersucht und entwickelt werden können.
Anil D’Souza (Mittwoch) untersuchte diese Frage.