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Zweck: Diese Studie zielt darauf ab, die Kreuzfahrtakademie zu ermächtigen, ihre Rolle als Ermöglicher und potenzieller Treiber nachhaltiger, verantwortungsbewusster und widerstandsfähiger Kreuzfahrt-Zukünfte zu behaupten. Gestaltung/Methode/Ansatz: Dieser Beitrag stellt eine Synthese und kritische Reflexion der kreuzfahrtbezogenen Forschungsüberblicksliteratur der letzten vier Jahrzehnte dar, bewertet deren Einfluss und Potenzial in Bezug auf die Beeinflussung der Evolution und zukünftiger Entwicklungen im Kreuzfahrt-Tourismus. Ergebnisse: Die Kreuzfahrtforschung zwischen den 1980er Jahren und dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts kann als "schiffszentriert" und managementorientiert charakterisiert werden. Im letzten Jahrzehnt und bis in die Zeit nach der COVID-19-Pandemie ist die Kreuzfahrtforschung zunehmend „zielortzentriert“ geworden, wobei Nachhaltigkeit als dominantes Thema auftaucht. Während die öffentliche und mediale Betonung auf Umweltbedenken und Risiken etwas divergiert, konzentriert sich die akademische Forschung tendenziell auf die wirtschaftlichen Aspekte der Nachhaltigkeit. Nichtsdestotrotz, und trotz des Ziels praktischer Relevanz, tendiert die Kreuzfahrtforschung dazu, reaktiv zu bleiben und hinter den Branchentrends zurückzubleiben. Forschungseinschränkungen/Implikationen: Dieses Papier schlägt einen Wandel von einem "angewandten" zu einem "anwendbaren" Forschungsparadigma vor, das Forscher inspirieren soll, die Zukunft der Branche proaktiv zu gestalten, indem sie "Was-wäre-wenn" in ihren thematischen Schwerpunkten annehmen. Ein solches Paradigma erfordert eine normativ bereicherte methodologische Vielfalt sowie die Einbeziehung der transformativen Relevanz als Indikator für den Forschungseinfluss. Originalität/Wert: Die öffentliche Wahrnehmung des Kreuzfahrt-Tourismus hat sich im Laufe der Jahre verändert, von einer vielversprechenden Urlaubsnische hin zu einem Symbol für unnachhaltigen Massentourismus. In diesem Zusammenhang wird Kreuzfahrtwissenschaftlern eine Orientierung angeboten, um die polarisierende Debatte zwischen Wachstum und Schrumpfung/Grenzen zu überwinden und währenddessen die Relevanz und den transformativen Einfluss der Kreuzfahrtforschung zu steigern.
Alexis Papathanassis (Di,) beschäftigte sich mit dieser Frage.