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Haemosporidien sind eine Gruppe von vektorbasierten Parasiten, die zur Ordnung Haemosporida gehören. Diese Parasiten infizieren aviane Wirte und benötigen blutsaugende Insekten (Diptera) für die Übertragung. Das Vorkommen und die Vielfalt von Haemosporidien-Parasiten werden hauptsächlich durch die Spezifität des Parasiten und die Anfälligkeit des Wirts/Vektors geprägt. In dieser Studie wurde die Präsenz und Verteilung von Haemosporidien in Blutproben von Vögeln in urbanen und natürlichen Lebensräumen mithilfe von mikroskopischen und molekularen Ansätzen geschätzt. Vögel in urbanen Lebensräumen waren mit vier verschiedenen Arten von Plasmodium, P. relictum, P. vaughani, P. matutinum und P. circumflexum, sowie einer Art von Haemoproteus, H. parabelopolskyi, und Leucocytozoon sp. infiziert. Die Arten H. attenuatus, H. concavocentralis, H. minutus, H. pallidus, H. noctuae und H. tartakovskyi wurden zusätzlich in Vögeln in natürlichen Lebensräumen identifiziert. Typischerweise sind juvenile Vögel wesentliche Marker für die im Studienbereich übertragenen Parasitenarten. Die Jungvögel in den urbanen Lebensräumen trugen P. relictum, P. vaughani, P. circumflexum, H. parabelopolskyi und Leucocytozoon-Arten. Der häufigste Parasit war H. parabelopolskyi, der in beiden Lebensraumtypen gefunden wurde. Die Prävalenz der Haemoproteus/Plasmodium-Arten, die durch nested PCR in Vögeln in natürlichen Lebensräumen bestimmt wurde (43,80 %; 53/121), war signifikant höher als die in Vögeln in urbanen Lebensräumen (21,94 %; 43/196) (p < 0,05; 10/121 vs. 19/196).
Minichová et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.