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Die offene zytoreduktive Chirurgie (CRS) plus hyperthermische intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) gilt weiterhin als der Goldstandard der Behandlung, aber bei gut selektierten Patienten zeigen minimalinvasive chirurgische Verfahren vielversprechende Ergebnisse in der Reduzierung der Gesamtmorbidiät und der Krankenhausaufenthaltsdauer ohne offensichtliche Auswirkungen auf die Langzeitergebnisse. Ein Bereich, in dem minimalinvasive Verfahren offensichtlich Vorteile bringen, ist die risikomindernde CRS plus HIPEC, bei der in der Regel der Gesamteingriff bereits als Goldstandard der Behandlung durch Laparoskopie gilt. Wir präsentieren eine Fallserie von drei Patienten mit einem Typ-II-Low-Grade-appendikalen muzinösen Neoplasma (LAMN), die nach Überprüfung der pathologischen und radiologischen Befunde für eine risikomindernde laparoskopische CRS und HIPEC ausgewählt wurden. Einer der Patienten musste aufgrund von Diskrepanzen zwischen den intraoperativen Befunden und der präoperativen radiologischen Beurteilung in eine offene Operation umgewandelt werden. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 17 Monate, ohne dass ein Rückfall festgestellt wurde. Eine Überprüfung der Pubmed-Datenbank wurde durchgeführt und stimmte mit unserer Erfahrung überein: Die Rolle der laparoskopischen CRS plus HIPEC bei gut ausgewählten Patienten übersteigt diagnostische oder palliative Zwecke und ist eine wichtige Option, insbesondere wenn es um risikomindernde Eingriffe geht, die mehrere Vorteile hinsichtlich der Morbidität und der Nichtunterlegenheit in langfristigen onkologischen Ergebnissen bieten.
Biošić et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.