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Die anhaltende Aufmerksamkeit schwankt über die Zeit und beeinflusst die aufgabenbezogene Verarbeitung und das Gedächtnis. Es ist jedoch weniger klar, wie der Aufmerksamkeitszustand die Verarbeitung und das Gedächtnis beeinflusst, wenn Bilder von irrelevanten visuellen Informationen begleitet werden. Zunächst quantifizieren wir die Verhaltenssignaturen des Aufmerksamkeitszustands in einer Online-Stichprobe (N1=92) und zeigen, dass Bilder, die in hohen Aufmerksamkeitszuständen präsentiert werden, besser erinnert werden. Anschließend testen wir, wie die anhaltende Aufmerksamkeit das Gedächtnis in zwei Online-Stichproben (N2=188, N3=185) beeinflusst, wenn irrelevante Bilder vorhanden sind. Wir zeigen, dass hohe Aufmerksamkeit sowohl das Gedächtnis für aufgabenrelevante als auch für aufgabenirrelevante Bilder verbessert. Dies legt nahe, dass der Aufmerksamkeitszustand kein selektiver Fokus ist, sondern die Verarbeitung allgemein in einer Weise beeinflusst, die einem „Flutlicht“ ähnlich ist. Schließlich zeigen wir, dass andere Komponenten der Aufmerksamkeit, wie selektive Aufmerksamkeit, zum mnemonischen Schicksal von Stimuli beitragen. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die einzigartigen Komponenten der Aufmerksamkeit und ihre Auswirkungen auf die Kognition zu berücksichtigen und zu charakterisieren.
Corriveau et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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