Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hat die Ansätze in der Hochschulbildung grundlegend verändert, insbesondere im Bereich der Philologie. Von modernen Philologen wird erwartet, dass sie nicht nur sprachliche und literarische Kenntnisse beherrschen, sondern auch die Fähigkeit demonstrieren, sich in digitalen Umfeldern zurechtzufinden, Online-Ressourcen für Forschungen zu nutzen, virtuell zusammenzuarbeiten und multimediale Werkzeuge in den Sprachunterricht zu integrieren. Diese Arbeit untersucht IKT als Katalysator zur Verbesserung der Effizienz der Ausbildung professioneller Kompetenzen unter zukünftigen Philologen und betont deren methodische, kognitive und praktische Dimensionen. Die Studie hebt hervor, dass IKT-Werkzeuge – wie digitale Sprachkorpora, elektronische Wörterbücher, Online-Übersetzungsplattformen, virtuelle Klassenräume und interaktive Lernmanagementsysteme – den Zugriff der Studierenden auf authentische Sprachmaterialien erweitern und Bedingungen für autonomes Lernen schaffen. Sie fördern auch kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten und interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten, indem sie Lernenden unterschiedliche sprachliche und kulturelle Kontexte näherbringen. Darüber hinaus erleichtert IKT unmittelbares Feedback und personalisierte Lernwege, die für die Entwicklung kommunikativer, forschungsbezogener und pädagogischer Kompetenzen, die in philologischen Berufen erforderlich sind, unerlässlich sind. Die Umsetzung von IKT-basierten pädagogischen Strategien unterstützt die Zusammenarbeit in Projekten, digitales Geschichtenerzählen, korpusbasierte Analysen und hybride Lernmodelle und verbindet so theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die systematische Integration von IKT nicht nur die Qualität der beruflichen Ausbildung verbessert, sondern auch die Motivation und Anpassungsfähigkeit der Studierenden an sich schnell ändernde Bildungs- und Berufsfelder erhöht. Folglich sollte IKT als Schlüsselfaktor zur Modernisierung der philologischen Ausbildung und deren Ausrichtung an der globalen digitalen Wissenswirtschaft betrachtet werden.
Novakivska et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.