Diese Studie hatte zum Ziel, die Rollen von Curcumin und Methylprednisolon auf die S100-Protein- und Beta-3-Expressionsniveaus im Heilungsprozess der Verletzung des mentalen Nervs zu bewerten. Es wurden 30 adulte Wistar-Ratten einbezogen, die 3 Monate alt waren und ein Körpergewicht von 200 bis 250 g hatten. Die Ratten wurden zufällig in 3 Gruppen eingeteilt. Der linke mentale Nerv jeder Ratte wurde unter sterilen Bedingungen chirurgisch freigelegt. Es wurde für 60 Sekunden Druck ausgeübt mit Yaşargil-Aneurysma-Klammern, die in experimentellen Modellen aufgrund ihrer konsistenten und präzisen Druckanwendung häufig verwendet werden. Gruppe 1 war die Kontrollgruppe, die keine Behandlung erhielt. Die Ratten in Gruppe 2 erhielten 100 mg/kg Curcuma Longa-Extrakt; in Gruppe 3 erhielten die Subjekte täglich 2 mg/kg Methylprednisolon intraperitoneal für 14 Tage. Nach dem einmonatigen Erholungszeitraum wurde das Tötungsverfahren für die histopathologische und immunhistochemische Bewertung durchgeführt. Die Regeneration des mentalen Nervs wurde anhand der Parameter Beta-3, S-100ß und Hämatoxylin und Eosin bewertet. Vergleichende Analysen wurden unter Verwendung von nicht-parametrischen statistischen Methoden wie dem Kruskal-Wallis- und Mann-Whitney-U-Test durchgeführt. Sowohl Curcumin als auch Methylprednisolon erhöhten signifikant die Beta-3-Tubulinwerte im Vergleich zur Kontrollgruppe (p < 0,05). Es wurde jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Behandlungsgruppen beobachtet, was darauf hindeutet, dass Curcumin und Methylprednisolon vergleichbare Auswirkungen auf die Nervenregeneration haben, wie durch die Hochregulation von Beta-3-Tubulin angezeigt, einem Marker, der mit neuronaler Reparatur und Wachstum assoziiert ist. Die immunhistochemischen Befunde zeigen, dass Curcumin einen starken Einfluss auf die S100β-Expression hat (p < 0,0001), möglicherweise ausgeprägter als Methylprednisolon. In Bezug auf die klinische Bedeutung der beobachteten S100β-Hochregulation durch Curcumin deutet dieses Ergebnis auf einen potenziellen neuroprotektiven Effekt hin. Verletzungen des mentalen Nervs sind eine häufige Komplikation der oral- und kraniofazialen Chirurgie, und ihr Management und die Prognose stellen erhebliche klinische Herausforderungen dar. Diese Studie hebt das Potenzial von Curcumin als wirksamen therapeutischen Wirkstoff zur Förderung der Regeneration peripherer Nerven und der funktionellen Erholung hervor, was vielversprechende Implikationen für die Behandlung von Nervenverletzungen bietet.
Törün et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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