Diese Studie wirft rechtliche Fragen hinsichtlich der Stellung und Stärke der Aussage des Angeklagten als Beweis in Strafsachen auf, durch einen vergleichenden Ansatz zwischen dem indonesischen Strafrechtssystem und dem islamischen Strafrecht. Ziel dieser Studie ist es, die grundlegenden Unterschiede in der Bewertung der Aussage des Angeklagten in beiden Rechtssystemen zu untersuchen. Die verwendete Forschungsmethode ist normative Juridik. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass im indonesischen Strafrecht die Aussage des Angeklagten, wie im Strafprozessgesetzbuch (KUHAP) geregelt, die schwächste Stellung hat und nur dann als Grundlage für Beweise dienen kann, wenn sie durch mindestens zwei weitere gültige Beweisstücke unterstützt wird, gemäß den Bestimmungen des Artikels 183 des Strafprozessgesetzbuchs. Im Gegensatz dazu kann die Aussage des Angeklagten im islamischen Strafrecht (iqrar) als starkes Beweismittel gelten und allein als perfektes Beweisstück stehen, insbesondere in ta'zir-Fällen. In hudud- und qishash-diyat-Fällen müssen jedoch strenge Anforderungen an das Geständnis erfüllt sein, wie etwa die Freiwilligkeit, Detailgenauigkeit und Wiederholungen sowie die Berücksichtigung der Zustimmung der Erben des Opfers in qishash-Fällen. Dieser Vergleich zeigt, dass trotz der Unterschiede im Gewicht der Beweise beide Systeme die Prinzipien der Vorsicht und Gerechtigkeit als Grundlage für die Bewertung der Aussage des Angeklagten betonen, um die Erreichung materieller Wahrheit zu gewährleisten. Diese Befunde tragen zur Entwicklung eines Beweissystems im Strafrecht auf der Basis materieller Gerechtigkeit und Prinzipien bei.
Ritonga et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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