Dieser Artikel untersucht die physischen und körperlichen Aspekte der Überlagerung in The Wonder Ring (Stan Brakhage, 1955) und As Without So Within (Manuela de Laborde, 2016). Ich schaffe einen Dialog zwischen Gene Youngbloods Konzept des synästhetischen Kinos und Karen Barads Idee des agentialen Realismus und schlage vor, eine neue materialistische Phänomenologie zu verwenden, um die Wege besser zu verstehen, auf denen die Filme mit mehr-als-menschlichen Welten experimentieren. Insbesondere identifiziere ich die Überlagerung als eine Intra-Aktion, durch die Grade der Verschiedenheit entstehen, variieren und eine verwobene Erfahrung formen. Mein Hauptargument ist, dass in den dezentralen Kompositionen von Brakhages und de Labordes Arbeiten die Singularität des Bildes, seine zeitlichen, räumlichen, körperlichen und materiellen Dimensionen in eine unausweichliche Vielheit verschwinden. Es ist nicht nur eine Pose, sondern eine Frage der Gegenüberstellung, in der es kein Gefühl von Überlegenheit gibt, die Wahrnehmung keinen vorherrschenden Mittelpunkt hat, wir befinden uns, zusammen mit nicht-menschlichen Wesen, mitten im Werden, in kontinuierlichen Metamorphosen.
Ahmet Emin Bülbül (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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