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Standardtherapien für non-Hodgkin-Lymphom (NHL) sind mit einem erhöhten Risiko verbunden, ein behandlungsbedingtes myelodysplastisches Syndrom oder eine akute myeloische Leukämie (tMDS/AML) zu entwickeln. Es gibt jedoch erhebliche Diskussionen über die Inzidenz oder das Risiko von tMDS/AML bei NHL-Patienten, die mit einer bestimmten Methode behandelt wurden, und über die Faktoren, die zur malignen Transformation beitragen. Die Schlussfolgerungen basierten auf einer gründlichen Analyse der in der begutachteten Literatur berichteten Daten und einer sorgfältigen Prüfung der statistischen Methodik und Methoden zur Identifizierung von Fällen von tMDS/AML. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Daten nur auf NHL-Patienten und schließen Patienten mit Hodgkin-Krankheit aus. Trotz der Unterschiede in den verwendeten Methoden zur Identifizierung von Fällen und zur Schätzung der kumulativen Inzidenz über die Zeit (aktuarische vs. kumulative Berechnungen) können bis zu 10 % der NHL-Patienten, die entweder mit konventioneller Chemotherapie oder mit Hochdosistherapie und autologer Stammzelltransplantation behandelt werden, innerhalb von 10 Jahren nach der Ersttherapie tMDS/AML entwickeln. Kaplan-Meier-Schätzungen der aktuarischen Inzidenz, die auf der Zensur von Patienten basieren, die gestorben sind, ohne tMDS/AML zu entwickeln, können zu künstlich hohen Schätzungen mit großen Konfidenzintervallen zu späteren Zeitpunkten führen. Obwohl es viele Diskussionen über die Ursache(n) von tMDS/AML gibt, gibt es überzeugende Beweise, dass alkylierende Agenzien, bestimmte andere leukämogene Agenzien und Ganzkörperbestrahlung (TBI) chromosomale Schäden verursachen können, die zu tMDS/AML führen können. Die Begrenzung der Exposition gegenüber alkylierenden Agenzien und die Eliminierung von TBI aus den Transplantationsvorbereitungsregimen könnten das relative Risiko von tMDS/AML reduzieren.
Armitage et al. (2003) haben diese Frage untersucht.
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