Hintergrund: Die hereditäre Transthyretin-Amyloidose (ATTRv) weist eine heterogene klinische Präsentation auf, und die Symptome sind hauptsächlich neuropathisch, einschließlich autonomer, sensorischer und motorischer Beeinträchtigungen. Darüber hinaus kann sie mit gastrointestinalen, kardialen, renalen und okulären Beteiligungen assoziiert sein. Eine Diagnose im frühen Stadium ist entscheidend, um eine angemessene Behandlung zu ermöglichen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zu verlangsamen. Ziel: Frühe Erkennung der Erkrankung bei asymptomatischen ATTRv-Trägern. Methoden: Eine Querschnittsstudie an asymptomatischen Personen mit ATTRv wurde von April 2019 bis November 2023 in der ambulanten Klinik für neuromuskuläre Erkrankungen des Hospital Pedro Ernesto in Rio de Janeiro durchgeführt. Ergebnisse: Bei 4 von 16 Personen (25%) wurde die Krankheit durch eine Biopsie der Speicheldrüsen diagnostiziert, nachdem bei mindestens zwei ergänzenden Tests zur Evaluierung einer kleinen Faserneuropathie Veränderungen beobachtet wurden, selbst wenn diese Personen vollkommen asymptomatisch blieben. Fazit: Die kleine Faserneuropathie war das früheste Anzeichen für den Beginn der Erkrankung, das bei allen vier diagnostizierten Personen auftrat, und die Tests, die sich als empfindlicher erwiesen, waren die sympathische Hautreaktion (SSR) und die quantitative sensorische Prüfung (QST).
Andrade et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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