Das Ziel von Open Data ist einerseits, Vertrauen in die Wissenschaft und Wissenschaftler:innen in der allgemeinen Öffentlichkeit zu schaffen. Andererseits soll die Wiederverwendung von Daten für weitere Analysen und eine bessere Auswertung ermöglicht werden. Open Data selbst erlaubt jedoch nicht notwendigerweise die Wiederverwendung von Daten – dafür sind Ressourcen (wie z.B. Speicher- und Rechenkapazitäten) sowie geeignete Software und Metadaten erforderlich. PUNCH4NFDI, ein Konsortium in der deutschen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), entwickelt eine Wissenschaftsdatenplattform, die mehrere Ressourcen und Dienstleistungen integriert, die für die Wiederverwendung von Daten aus Astronomie, Astrophysik, Astroteilchenphysik, Teilchenphysik, Hadronen- und Kernphysik notwendig sind. Zu diesem Zweck baut das Konsortium, wo immer möglich, auf den Erfahrungen, bestehenden Dienstleistungen und Werkzeugen der verschiedenen Wissenschaftsgemeinschaften auf und erweitert diese oder entwickelt übergeordnete Schichten, wo nötig. In dieser Demo zeigen wir, wie verschiedene Elemente der Wissenschaftsdatenplattform, die von PUNCH4NFDI-Partnerinstitutionen in Deutschland bereitgestellt und teilweise auch entwickelt wurden, anhand eines Beispiels einer gemeinsamen Teilchenphysikanalyse von ATLAS und CMS Open Data genutzt werden können. Der Workflow wird über die Workflow-Engine ReAna eingereicht, auf Compute4PUNCH (föderierte Rechenressourcen) ausgeführt und liest die Daten, die zuvor in ein gemeinsames Format transformiert wurden, von Storage4PUNCH (föderierte Speicherressourcen).
Schneide, Christiane (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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