Als entscheidendes Barometer für die Stabilität des Arbeitsmarktes sagt die Beschäftigung Veränderungen im Konjunkturzyklus erfolgreich voraus und wird somit zu einem relevanten Indikator für Politiker und Ökonomen weltweit. Das Ziel dieses Papiers ist es, die Auswirkungen sozioökonomischer und demografischer Faktoren auf die Beschäftigungsrate in der Europäischen Union durch einen räumlichen Ansatz zu untersuchen sowie die Merkmale der europäischen Arbeitsmärkte vor und nach der Pandemie zu vergleichen. Eine anhaltende Nord-Süd-Dividende in der Beschäftigung wurde als eines der Hauptergebnisse beobachtet, wobei die südlichen Regionen niedrigere Beschäftigungsraten aufwiesen und anfälliger für die pandemiebedingten Schocks waren als die nördlichen Regionen. Darüber hinaus zeigte der Vergleich zwischen den räumlich ökonometrischen Modellen, die für 2019 und 2022 geschätzt wurden, eine signifikante Veränderung in den Einflüssen der regionalen Beschäftigungsleistung. Diese Entdeckungen könnten für Regierungen und Unternehmensentscheidungs-träger von Interesse sein, um fundierte Politiken und Strategien hinsichtlich der Arbeitskräfte zu entwickeln.
Belu et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.
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