Um hochpräzise Rückführungen der Wasserdampfdichteprofile im Nahe-Allraum zu erreichen, nutzt diese Studie das hochauflösende spektrale strahlungsübertragungsmodell SCIATRAN, um die Beobachtungsspektren von Wasserdampf unter unterschiedlichen Beobachtungsgeometrien und atmosphärischen Aerosolbedingungen zu simulieren. Eine umfassende Analyse wird über den Einfluss dieser Parameter auf die spektrale Strahlung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Absorptionsmerkmale des Wasserdampfs signifikant schwächer werden, wenn die Tangenhöhe 40 km übersteigt. Spektraldaten, die unter Bedingungen mit kleinen solaren Zenitwinkeln und großen relativen Azimutwinkeln gewonnen werden, zeigen eine größere Stabilität. Aerosole in der mittleren und oberen Atmosphäre, die überwiegend aus vulkanischer Asche und Partikel bestehen, verursachen eine starke Empfindlichkeit der spektralen Strahlung des Wasserdampfs gegenüber stratosphärischen und mesosphärischen Aerosolen. Bemerkenswert ist, dass unter extremen Bedingungen mit vulkanischen Aerosolen das Verhältnis der spektralen Strahlung von Differential- zu Hintergrundwerten 2000 % überschreiten kann. Diese Untersuchung identifiziert wichtige empfindliche Parameter und ihre mechanistischen Einflüsse auf die Beobachtungsspektren von Wasserdampf im Nahe-Allraum. Die Ergebnisse bieten eine theoretische Grundlage zur Optimierung der Entwurfsparameter von Nahe-Allraum-Sensoren und bieten wissenschaftliche Leitlinien für die Entwicklung von Datenscreening-Strategien sowie die Durchführung von Fehlernachverfolgungsanalysen während der Rückführung der Wasserdampfdichte.
Yongying et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.