Key points are not available for this paper at this time.
Diese Studie untersucht die Wahrnehmungen von Jugendlichen (10-19 Jahre) und jungen Erwachsenen (20-24) hinsichtlich sexueller Gewalt in Senegal und Ghana, ihre Einstellungen und erwarteten Verhaltensweisen beim Zeugesein solcher Gewalt. Ziel dieses Papiers ist es, zur aufkommenden Literatur über kontextspezifische, geschlechtsspezifische und altersbezogene Normen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt beizutragen. Mit einem Mixed-Method-Ansatz kombinierte diese Studie eine Umfrage (n = 1425) mit halbstrukturierten Interviews, Fokusgruppendiskussionen und Fotostimmen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche sich besser informiert fühlten als Jugendliche (71% vs. 31% in Ghana, p < 0.001). In Senegal glaubten viele, dass sexuelle Gewalt nicht öffentlich diskutiert werden sollte. Beide Länder zeigten Hinweise auf Normalisierung und Opferblaming, die von soziokulturellen Praktiken beeinflusst wurden. Jugendliche in beiden Ländern waren eher bereit, Gewalt zu melden, zeigten aber auch eine größere Akzeptanz von Gewalt in intimen Partnerschaften. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Einstellungen zur sexuellen Gewalt mit kontextuellen Faktoren und Gemeinschaftsnormen verbunden sind. Trotz Normalisierung scheint es Potenzial für Einstellungsänderungen und bessere Meldungen zu geben. Programme sollten Jugendliche frühzeitig einbeziehen und sich auf Bewusstsein, Empowerment und das Infragestellen von Opferblaming konzentrieren, während sie kulturelle Kontexte respektieren.
Kwaak et al. (Di,) untersuchten diese Frage.