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Hintergrund Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird zunehmend als wesentlich für den Fortschritt der Krebsforschung anerkannt, jedoch werden institutionelle Mechanismen, die solche Netzwerke fördern, selten systematisch bewertet. Ziel Wir analysierten den ersten Forschungstag 2023 des Ellis Fischel Cancer Center (EFCC), um Kooperationsmuster, Forschungsthemen, Publikationsausgänge und Teilnehmererfahrungen über vier thematische Programmgebiete hinweg zu charakterisieren. Methoden Wir verwendeten ein convergent parallel mixed methods Design, das die quantitative Analyse von 78 Forschungsabstracts mit qualitativen halbstrukturierten Interviews mit sieben Teilnehmern integrierte. Abstracts wurden in die Programme zur Krebsprävention, -kontrolle, Outreach und Engagement (CPCOEP), Theranostics und Molekulare Bildgebung (TMIP), Immunmodulation und Regenerative Medizin (IRMP) sowie Vergleichende Onkologie und Translationale Medizin (COTMP) kategorisiert. Die Publikationsausgänge wurden durch systematische Datenbanksuchen über 22 Monate verfolgt. Die Teilnahme an der Veranstaltung (n = 203) wurde durch Anmeldedaten dokumentiert. Interviews, die von September bis Oktober 2025 durchgeführt wurden, erkundeten die Kooperationserfahrungen und den Wert der Veranstaltung. Ergebnisse Die Verteilung der Abstracts zeigte CPCOEP (13, 17%), TMIP (26, 33%), IRMP (28, 36%) und COTMP (11, 14%). Die Teams hatten durchschnittlich 5,47 Co-Autoren und 2,54 kooperierende Institutionen. Graduierten studenten machten 32% der Erstautoren aus. Innerhalb von 22 Monaten ergaben 11,5% der Abstracts begutachtete Publikationen, 10,3% Konferenzabstracts, während 75,6% unveröffentlicht blieben. Die Analyse der Teilnahme ergab 203 Teilnehmer: Fakultätsmitglieder (32,0%), Graduierten studenten (18,2%), Forschungsmitarbeiter (13,8%), Undergraduate-Studenten (12,8%) und Postdoktoranden (11,3%). Qualitative Interviews zeigten, dass vier von sieben Teilnehmern neue Forschungspartnerschaften bildeten, aus denen die Einreichung eines gemeinsamen Stipendiums resultierte. Die Teilnehmer schätzten die Postersitzungen für substantielle Gespräche von Angesicht zu Angesicht, identifizierten jedoch strukturelle Barrieren wie die Platzierung der Poster, begrenzte Dedicated Networking-Zeit und Herausforderungen beim Ausbalancieren der Präsentationspflichten mit dem Erkunden der Forschung anderer. Fazit Strukturierte institutionelle Forschungsveranstaltungen binden erfolgreich Forscher über alle Karrierestufen hinweg ein und fördern messbare interdisziplinäre Kooperationen. Jedoch könnten gezielte Designelemente wie thematische Netzwerk-Sitzungen, Zeit für Zusammenarbeit und Programme zur Karriereentwicklung den transnationalen Einfluss verstärken.
Osaze et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.