Der handwerkliche Goldbergbau im Dorf Pelangan, Distrikt Sekotong, West-Lombok, stützt sich auf zwei Hauptmethoden der Erzaufbereitung: das Gelondong- (Kugelmühle) und das Rendaman-System (Einweichen). Obwohl diese Verfahren die lokale Wirtschaft unterstützen, wirft die getrennte Verwendung von Quecksilber beim Gelondong und Cyanid beim Rendaman ernsthafte Umweltbedenken auf. Diese Studie bewertet und vergleicht die Umweltauswirkungen beider Systeme unter Verwendung eines Life Cycle Assessment (LCA)-Ansatzes. Die Daten wurden durch direkte Beobachtung, Feldinterviews und Sekundärquellen erhoben und mit SimaPro 9.0 unter Verwendung der ReCiPe 2016 Midpoint (H)-Methode analysiert. Die Bewertung umfasste Wirkungskategorien wie globale Erwärmung, Humantoxizität, Eutrophierung und Toxizität für aquatische Ökosysteme. Die Ergebnisse zeigen, dass das Gelondong-System mit Gesamtemissionen von 15.140,71 kg CO₂-eq im Vergleich zu 12.989,67 kg CO₂-eq aus dem Rendaman-System am stärksten zur globalen Erwärmung beiträgt. In der Kategorie Humantoxizität erzeugte Gelondong 11.318,86 kg 1,4-DCB-eq, was signifikant höher war als die 3.995,82 kg 1,4-DCB-eq, die durch Rendaman produziert wurden. Diese Ergebnisse zeigen, dass beide Methoden unterschiedliche Umweltrisiken bergen. Praktische Interventionen wie Abwasserbehandlung und Technologien zur Quecksilberabscheidung sind unerlässlich, um die chemische Verschmutzung zu verringern und nachhaltigere handwerkliche Bergbaupraktiken zu fördern.
Harry Irawan Johari (Sat,) untersuchte diese Fragestellung.
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