Häufige vorzeitige atriale Kontraktionen sind mit einem höheren Risiko für neu aufgetretenes Vorhofflimmern und Schlaganfall verbunden, was auf eine potenzielle atriale Kardiomyopathie hinweist.
Sonstiges
No
Absolute Event Rate: 0% vs 0%
Zusammenfassung Vorzeitige atriale Kontraktionen sind ein häufiges kardiales Phänomen. Obwohl sie zuvor als ein benignes elektrokardiografisches Befund angesehen wurden, wurden sie nun mit einem höheren Risiko für neu aufgetretenes Vorhofflimmern (AF) und anderen ungünstigen Ergebnissen wie Schlaganfall und Gesamtsterblichkeit in Verbindung gebracht. Da vorzeitige atriale Kontraktionen unabhängig vom Auftreten von AF mit diesen ungünstigen klinischen Ergebnissen verbunden sein können, wurden verschiedene Erklärungen vorgeschlagen. Das Konzept der atrialen Kardiomyopathie, bei der AF ein Epiphenomen außerhalb des kausalen Zusammenhangs zwischen vorzeitigen atrialen Kontraktionen und Schlaganfall wäre, hat in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen. Dieses Konzept legt nahe, dass strukturelle, funktionelle und biochemische Veränderungen der Vorhöfe zu Arrhythmie und thromboembolischen Ereignissen führen. Ein gewisser Konsens über Diagnose und Behandlung dieses Zustands wurde veröffentlicht, basiert jedoch auf spärlichen Beweisen, was die Notwendigkeit einer klaren Definition übermäßiger vorzeitiger atrialer Kontraktionen und für prospektive Studien zu antiarrhythmischen Therapien, Antikoagulation oder molekularen Zielstrukturen in dieser Patientengruppe unterstreicht.
Farinha et al. (Thu,) berichteten von einem anderen. Häufige vorzeitige atriale Kontraktionen sind mit einem höheren Risiko für neu aufgetretenes Vorhofflimmern und Schlaganfall verbunden, was auf eine potenzielle atriale Kardiomyopathie hinweist.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: