Zusammenfassung Milde Hypoxie ist ein häufiges Phänomen, das in verschiedenen Situationen auftritt, wie z. B. beim Leben in großen Höhen, bei Atemwegserkrankungen, Anämie und bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig bleibt milde Hypoxie oft unbemerkt und kann zu langfristigen Gehirnbeeinträchtigungen führen. Das Verständnis der subtilen Auswirkungen milder Hypoxie auf das Gehirn ist entscheidend für eine frühe Diagnose und Intervention, um schwerwiegende neurologische und psychiatrische Komplikationen zu verhindern. Die Pathophysiologie der milden chronischen Hypoxie ist komplex; dennoch können basierend auf der Literatur zwei Hauptwege unterschieden werden. Der erste umfasst die direkten Auswirkungen milder Hypoxie auf das Gehirn und das Rückenmark, während der zweite den Einfluss einer verstärkten systemischen Entzündung beinhaltet. In dieser narrativen Übersicht diskutieren wir das aktuelle Verständnis der Auswirkungen milder Hypoxie auf den Gehirnmetabolismus, zelluläre Modelle, Perfusion, die Blut-Hirn-Schranke (BHS), die Blut-Rückenmark-Schranke (BRS) und die Gehirn-Zerebrospinalflüssigkeit-Schranke (BCSFB). Wir untersuchen die komplexe Beziehung zwischen peripherer Entzündung, die durch Hypoxie induziert wird, und der BHS/BR/BCSFB und beleuchten die zugrunde liegenden Mechanismen sowie ihre potenziellen Implikationen für die Gesundheit des zentralen Nervensystems. Grafische Zusammenfassung
Wszędybył-Winklewska et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.