Zweck: Obwohl Informationen ein Kernelement des Erfolgs von Reward-Crowdfunding sind, wurde der subjektiven Wahrnehmung von Informationen bisher wenig Forschungsaufmerksamkeit geschenkt. Folglich bleibt unklar, wie Kampagneninformationen die Unterstützungsentscheidungen der Geldgeber und damit die Kampagnenleistung beeinflussen. Studiendesign: Basierend auf dem Elaboration-Likelihood-Modell (ELM) wurde in dieser Studie ein Experiment durchgeführt, das zentrale und periphere Informationssignale zur Überzeugung bei zwei Informationsmengen für zwei Produkttypen präsentierte (2 × 2 × 2). Die Daten wurden mittels logistischer Regression und R analysiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Crowdfunding-Geldgeber einen zweistufigen Entscheidungsprozess bei der Unterstützung von Kampagnen durchlaufen. Im ersten Schritt beeinflussen objektive und wahrgenommene Informationsmengen die Absicht der Geldgeber, eine Kampagne zu unterstützen. Im zweiten Schritt wird die Rolle der Informationsmenge weniger ausgeprägt, und Entscheidungen über Belohnungsniveau und das Teilen in sozialen Medien werden von den Eigenschaften der Geldgeber und des Produkts beeinflusst. Beitrag: Die Studie liefert Erkenntnisse über die Einflüsse objektiver und wahrgenommener Informationsmengen und deren Wechselwirkungen und liefert Evidenz für einen zweistufigen Entscheidungsprozess der Geldgeber. Implikationen: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl rationale als auch emotionale Informationen wichtig für die Unterstützung einer Kampagne und das Teilen mit anderen sind; zu viele rationale Informationen können jedoch Überlastung auslösen und die Unterstützung abschrecken. Zudem bringen emotionale Informationen bei bestimmten Produkten einen Mehrwert, wenn sie mit niedriger rationaler Informationsmenge kombiniert werden.
Efrat et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
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