Zusammenfassung Während Aberglauben dafür bekannt ist, die Immobilienwerte durch feste Merkmale wie Etagen und Adressnummern zu beeinflussen, wurde ihre Rolle bei der Preisbildung nur wenig beachtet. Wir liefern neuartige Beweise, dass sich die Wohnpreise nicht nur an runden Zahlen, sondern auch an kulturell „glücklichen“ Endungen clustering, insbesondere an denen, die mit der Ziffer 8 enden. Ein hedonisches Preismodell zeigt eine Prämie von 2,4 % für diese „glücklich bepreisten“ Häuser. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Aberglaube als verhaltensbezogene Heuristik in hochriskanten Verhandlungen fungiert und eine neue Klasse von nicht-runden Fokuspunkten schafft, die systematisch die Marktergebnisse beeinflussen.
Kuo et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.