Während der peri-Implantationsphase der murinen Embryogenese proliferiert der Epiblast schnell und unterzieht sich der Epithelialisierung. Gleichzeitig transformiert sich der präimplantatorische pluripotente Zustand in einen weiter entwickelten, prä-gastrulations Zustand. Während umfangreiche Forschung zellextrinsische Signale, die den Entwicklungsverlauf lenken, wie den Fgf/Mek/Erk-Weg, aufgeklärt hat, bleibt das potenzielle Zusammenspiel intrinsischer zellulärer Signale weitgehend unerforscht. Um dies zu adressieren, führten wir ein umfassendes phänotypisches Screening unter Verwendung eines In-vitro-Modells der Epiblastentwicklung durch. Wir identifizierten Aurora-Kinase A als einen zellintrinsischen Faktor, der zur Erk-Aktivierung und transkriptionalen Antwort beiträgt. Folglich verzögerte die Unterdrückung der Aurora-Kinase A-Aktivität den Austritt aus der naïven Pluripotenz. Darüber hinaus zeigen unsere Ergebnisse, dass Erk beim Eintritt in die Mitose an die Zellteilungsmaschine umgelagert wird. Wir fanden heraus, dass in sich teilenden Zellen ein Teil von Erk, dessen Funktionen bislang rätselhaft sind, an den Zentrosomen lokalisiert, wo seine Phosphorylierung von Polo-ähnlicher Kinase 1 abhängt.
Chen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.