Hintergrund: Gallensteinerkrankung (GSD) ist eine häufige gastrointestinale Erkrankung, die bekanntermaßen mit Gallenblasenkarzinom (GBC) assoziiert ist. In Indien zeigt die GSD-Belastung heterogene Verteilungen in verschiedenen geografischen Regionen. Es liegen jedoch nur begrenzte Daten aus Hoch- und Niedrigrisiko-Regionen vor. Methoden: Eine gemeinschaftsbasierte Querschnittsstudie wurde in Hochrisiko- (Kamprup (Guwahati), Silchar, Mullanpur, Varanasi) und Niedrigriskoregionen (Barshi) mit strukturierten Interviews durchgeführt. Die selbstberichtete Geschichte von Gallensteinen wurde durch Interviews mit Teilnehmern aus zwei Quellen, der Gallstone Survey (GS) und der Studie zu 0,5 Millionen indischen Frauen, gesammelt. Die prozentuale Prävalenz wurde für GSD geschätzt und eine stratifizierte Analyse basierend auf Geschlecht, Alter und Region durchgeführt. Wir schätzten den bevölkerungsattributierbaren Anteil (PAF) für GSD in Hoch- und Niedrigrisikobereichen für GBC. Ergebnisse: Insgesamt wurden 28.395 Teilnehmer (9.158 Männer, 19.237 Frauen) im Alter von 30 bis 65 Jahren eingeschlossen. Die Prävalenz von Gallensteinen war in Mullanpur (10,8 %, 95 % CI 8,4 % bis 13,5 %) und Kamprup (Guwahati) (10,7 %, 95 % CI (7,7 % bis 14,4 %)) am höchsten und in Barshi (0,3 %, 95 % CI 0,3 % bis 0,4 %) am niedrigsten. Die nach Alter und Geschlecht stratifizierte Analyse zeigte eine zunehmende Prävalenz von Gallensteinen mit dem Alter bei Frauen in Hochrisiko-GBC-Regionen, während in Niedrigrisiko-Regionen kein altersbezogener Trend in der GSD-Prävalenz bei beiden Geschlechtern beobachtet wurde. Der geschätzte Gesamt-PAF für Hochrisiko-GBC-Regionen betrug 2,7 %, während der Gesamt-PAF in der Niedrigrisikoregion Barshi 0,2 % betrug. Schlussfolgerung: Eine signifikante regionale und geschlechtsbezogene Variation in der GSD-Prävalenz in Indien steht im Einklang mit Hochrisikogebieten für GBC, was die Notwendigkeit gezielter Überwachung und ätiologischer Forschung unterstreicht.
Mohite et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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