Basierend auf der ökologischen Systemtheorie untersuchen wir, wie Mikrosystemkomponenten (d.h. individuelle Merkmale und die familiären, schulischen und peer-Umgebungen) gemeinsam mit dem Englisch als Fremdsprache (EFL) Erfolg zusammenhängen. Zu diesem Zweck haben wir einen Querschnittsfragebogen an 1395 chinesischen Mittelschülern durchgeführt und eine Netzwerk Analyse durchgeführt, um diese Beziehungen zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Dimensionen des Studienengagements (Engagement und Kraft), Lehrerunterstützung und der sozioökonomische Status der Familie (SES) direkt und positiv mit dem EFL-Erfolg assoziiert waren, während die Schülerkohäsion, die Klassenzimmerordnung, die Unterstützung durch Mitschüler und die Unterstützung durch Freunde schwache negative Assoziationen aufwiesen. Engagement fungierte als zentrales Element, dessen Aktivierung weitreichende Konsequenzen im gesamten Netzwerk hatte. Die Unterstützung durch Eltern erwies sich als eine wichtige Brückenstelle, die Dimensionen verschiedener Mikrosystemkomponenten verband. Darüber hinaus unterschieden sich die gerichteten Assoziationen zwischen Aufgabenorientierung, Schülerkohäsion und EFL-Erfolg signifikant zwischen der Unterstufe und der Oberstufe. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Mikrosystemassoziationen mit EFL-Erfolg über mehrere Wege wirken, in ihrer Magnitude über die Dimensionen der vier Mikrosystemkomponenten variieren und sich nach Entwicklungsstufen unterscheiden, was die Notwendigkeit integrativer, systemischer Ansätze zur Verbesserung des Fremdsprachenlernens bei Jugendlichen unterstreicht.
Wang et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.