Diese Studie untersucht die exothermen Effekte und Viskositätseigenschaften von multikomponentigen Oxidschmelzen während der Hochtemperaturreduktion von niedriggradigen Cr–Mn-Erzen. Im Gegensatz zu früheren, thermodynamisch fokussierten Forschungen bietet diese Arbeit experimentelle Beweise für transiente exotherme Reaktionen und korreliert diese mit den Eigenschaften der Schmelze. Hochtemperaturexperimente identifizierten ausgeprägte exotherme Effekte im Temperaturbereich von 800–1600 °C. Die Phasenanalyse (XRD, SEM–EDS) bestätigte die effektive Reduktion von Cr und Mn in Fe–Cr–Mn–Si-Legierungen mit minimalen Restoxiden im Schlacke. Die effektive Viskosität, gemessen mittels der elektrovibrationalen Methode bei 1400–1650 °C, nahm monoton mit steigender Temperatur ab. Arrhenianalyse wurde angewandt, um Aktivierungsenergien und Kristallisationsbeginn-Temperaturen (Tcr) zu bestimmen. Die Ergebnisse deuten auf eine niedrige Viskosität und hohe thermische Stabilität der Schlacken hin, was eine effiziente Metall-Schlacke-Trennung gewährleistet. Diese Ergebnisse bestätigen die technologische Durchführbarkeit der Verwendung von niedriggradigen Erzen zur Produktion von Fe–Cr–Mn-Legierungen und bieten eine Grundlage zur Optimierung der industriellen Schmelzprozesse.
Makhambetov et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.