Chrysantheme ist eine weltweit bedeutende wirtschaftliche Pflanze. Durch breit angelegte Metabolomikanalysen wurden 58 Polyphenole und 65 Xanthophylle quantitativ und qualitativ in den Blütenblättern der Chrysantheme bewertet. Carotinoide, darunter β-Kryptoxanthin, Luteinstearat, Luteindistearat, Luteindioleat und Luteinoleat, traten sowohl in ligulierten als auch in röhrenförmigen Blüten als die Hauptbestandteile auf, wobei ihre Konzentrationen während der zweiten bis fünften Entwicklungsstufe der Chrysanthemenblüten relativ hoch und stabil blieben. Der Gehalt an Verbindungen variierte jedoch über die Entwicklungsstufen und Gewebe hinweg. Darüber hinaus wurde die Aktivität eines Extrakts einer neuartigen Chrysanthemen-Sorte bewertet; bei einer Konzentration von 62,5 μg/mL zeigte es signifikant stärkere anti-apoptotische Effekte als Glutathion (p < 0,001). Verschiedene Konzentrationen des Chrysanthemenextrakts zeigten zudem einen klaren Trend zur Prävention von Retinopathie. Diese Studie integrierte chemische Zusammensetzungsanalyse mit Aktivitätsevaluation, um neue Einblicke in den Mechanismus zu bieten, der der Entwicklung von augenprotektiven Substanzen aus Chrysanthemenblüten zugrunde liegt.
Wang et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.