Dieser Artikel untersucht Mihail Aslans Gedichtband Late Geometries, Rejected durch das Prisma einer tiefgehenden psychoanalytischen Lesart. Der Text hebt hervor, wie das poetische Werk einen Ausdruck tiefgreifender psychischer Prozesse darstellt, die sich um die Konzepte frühen Traumas, narzisstischen Defizits und des Scheiterns der ursprünglichen Umgebung gruppieren. Durch Theorien von Autoren wie Winnicott, Anzieu, Green und Kristeva zeigt der Artikel auf, wie Aslans Schöpfung als Übergangsraum fungiert, in dem eine komplexe Dialektik zwischen Eros und Thanatos, zwischen der Konstitution des Selbst und dessen Abfall stattfindet. Schreiben wird somit zu einem Akt psychischen Überlebens, einem Weg, das traumatische Erlebnis zu verarbeiten und eine innere Geometrie neu zu konstruieren, wenn auch „spät“ und „abgelehnt“.
Simona Trifu (Tue,) hat diese Frage untersucht.