Die australische ACS-Leitlinie 2025 führt überarbeitete MI-Definitionen, erweitertes EKG-Erkennen von ACOMI, hs-cTn-Risiko-Wege, Zeitpunkte für PCI und P2Y12-Inhibitoren sowie strengere LDL-C-Ziele ein.
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Die australischen ACS-Leitlinien von 2025 etablieren aktualisierte, evidenzbasierte klinische Standards für die Diagnose, akute Behandlung und sekundäre Prävention von akuten Koronarsyndromen.
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ZUSAMMENFASSUNG Einführung Die australische klinische Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von akuten Koronarsyndromen 2025 etabliert einen neuen klinischen Standard für die Diagnose und Behandlung von akuten Koronarsyndromen (ACS) in Australien. Die neue Leitlinie ersetzt die Leitlinie von 2016 und stellt das erste große Update seit fast einem Jahrzehnt dar. Hauptempfehlungen Die neue Leitlinie enthält kritische neue Informationen, einschließlich: (1) neue Terminologie und überarbeitete Definition des Myokardinfarkts; (2) Elektrokardiogramm (EKG)-Muster des akuten koronaren Verschluss-Myokardinfarkts (ACOMI), über die ST-Streckenhebung hinaus; (3) Verwendung von klinischen Entscheidungswegen unter Einbeziehung hochsensitiver Herz-Troponin (hs-cTn)-Tests zur effizienteren Risikobewertung; (4) stärkere Betonung des optimalen Zeitpunkts der primären perkutanen koronaren Intervention bei Menschen mit ST-Streckenhebung-Myokardinfarkt (STEMI); (5) Anwendung der intravaskulären bildgestützten perkutanen Koronarintervention bei Personen mit nicht-ST-Streckenhebung akuten Koronarsyndromen (NSTEACS); (6) Behandlungsleitlinien für spezifische Gruppen, einschließlich solcher mit kardiogenem Schock, Mehrgefäßerkrankung oder spontane koronare Arterienzerriss; (7) Zeitpunkt der Verabreichung von Plättchen-P2Y12-Inhibitoren bei STEMI und NSTEACS; (8) detailliertere Empfehlungen zur Nachsorge nach der Entlassung, einschließlich kardiologischer Rehabilitation und Programme zur sekundären Prävention, Strategien zur Medikamentenadhärenz, Impfungen und Screening auf psychische Gesundheitszustände; (9) Behandlungsalgorithmen zur Ermöglichung maßgeschneiderterer Verordnungen von Thrombozytenaggregationshemmern und Antikoagulations-Therapien; (10) neuer empfohlener Behandlungszielwert für niedrigdichte Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C); und (11) neue Empfehlungen zu bestimmten Medikamenten einschließlich PCSK9-Inhibitoren, β-Blockern und Angiotensinrezeptor-Neprilysin-Inhibitoren. Veränderungen in der Behandlung aufgrund der Leitlinie Die neue Leitlinie führt wichtige Praxisänderungen ein, darunter eine breitere Anerkennung der EKG-Muster von ACOMI, die Integration von hs-cTn-Tests in klinische Entscheidungswege und die selektive Verwendung von intravaskulärem Imaging in NSTEACS. Aktualisierte P2Y12-Inhibitor-Zeitpunkte, strengere LDL-C-Ziele und der Einsatz von PCSK9-Inhibitoren unterstützen maßgeschneiderte und evidenzbasierte Behandlungen in der sekundären Prävention von ACS. Die vollständige Leitlinie ist verfügbar unter www.heartfoundation.org.au/for-professionals/acs-guideline.
Brieger et al. (Sun,) berichteten über ein anderes. Die australischen ACS-Richtlinien von 2025 führen überarbeitete MI-Definitionen, erweiterte EKG-Erkennung von ACOMI, hs-cTn-Risiko-Pfade, Zeitrahmen für PCI und die Verwendung von P2Y12-Inhibitoren sowie strengere LDL-C-Ziele ein.