Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht die Beziehung zwischen der Adaption digitaler Technologien und der wirtschaftlichen Leistung italienischer Museen. Wir erstellen einen neuartigen Datensatz mit Mikrodaten über das nahezu gesamte Universum italienischer Museen in den Jahren 2018 und 2022, angereichert mit kommunalen Informationen über wirtschaftliche Bedingungen, Touristenströme und Verkehrsinfrastruktur. Unsere Analyse hebt unterschiedliche wirtschaftliche Rollen für verschiedene Klassen von digitalen Technologien hervor. Wir stellen fest, dass digitale Unterstützungen, wie interaktive Displays und mobile Anwendungen, hauptsächlich mit einer erhöhten Besucherzahl in Museen assoziiert sind, während Webdienste, insbesondere der Online-Ticketverkauf, hauptsächlich zur höheren Einnahmen beitragen. Im Gegensatz dazu stehen Fernzugriffswerzeuge, wie virtuelle Touren, die im Allgemeinen mit geringeren Einnahmen vor Ort korrelieren, was auf eine teilweise Substitution von bezahlten Besuchen hindeutet. Wir zeigen dann, dass Governance-Strukturen und die infrastrukturelle Zugänglichkeit diese Beziehungen signifikant moderieren. Besonders direkt verwaltete Museen, öffentliche Institutionen und solche in abgelegenen Gebieten profitieren am meisten von digitalen Investitionen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung maßgeschneiderter digitaler Strategien, die mit institutionellen Merkmalen und breiteren Kontextfaktoren in Einklang stehen, um die wirtschaftliche Leistung italienischer Museen zu verbessern.
Bellocchi et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.