Melanom, ein hochaggressiver und metastasierender Krebs, stellt aufgrund seiner Neigung, sich auf entfernte Organe auszubreiten, erhebliche Herausforderungen dar, wobei Hirnmetastasen eine besonders verheerende Komplikation darstellen. Diese Übersicht synthetisiert präklinische und klinische Beweise zu den molekularen, zellulären und mikroumgebungsbezogenen Mechanismen, die die Melanomenmetastase antreiben, und betont die Mechanismen der Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, der Co-Option von Tumorstroma und von gehirnspezifischen genomischen und transkriptionalen Programmen. Wir fassen Fortschritte bei therapeutischen Strategien im Kampf gegen Melanom-Hirnmetastasen zusammen, einschließlich neuartiger kleiner Moleküle, Immuntherapien und kombinierter Ansätze, die auf Hirnmetastasen zugeschnitten sind. Die Überprüfung hebt auch die immunologische Landschaft des Gehirns, translationale Modelle und multidisziplinäre klinische Managementstrategien hervor. Schließlich identifizieren wir kritische Forschungslücken, einschließlich des Bedarfs an spezifischen klinischen Studien zu Hirnmetastasen, KI-gestützten prädiktiven Modellen und präventiven Strategien, um zukünftige Bemühungen zur Verbesserung der Ergebnisse für Patienten mit Melanom-Hirnmetastasen zu lenken.
O’Toole et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.